Was hält beim Joggen die Motivation am Laufen? Damit die Begeisterung mit den guten Vorsätzen Schritt hält, ist Abwechslung gefragt. Wer neue Wege einschlägt und zusätzliche Übungen einstreut, behält die Motivation und steigert nebenbei seine Fitness.

Lauftraining darf nicht zur Routine werden

„Ist das Training zu eintönig, fehlen die Reize und es kehrt eine eher negative Routine ein, die weder förderlich für die Motivation noch für eine Leistungsverbesserung ist“, erklärt Klaus Möhlendick, Diplom-Sportwissenschaftler bei der Barmer GEK.

Öfter mal neue Wege einschlagen

Viele Jogger haben „ihre Laufstrecke“, die sie täglich zur gleichen Zeit absolvieren. Auf den abgetretenen Pfaden verläuft irgendwann die Motivation im Sande. Oft sieht es schon ganz anders aus, wenn man statt von A nach B zu spurten, von B nach A läuft. Für mehr Abwechslung sorgen Internetportale und Smartphone-Apps für Jogger. Sportler finden dort für jeden Wohnort und  Schwierigkeitsgrad die passenden Laufstrecken. Neugierige bringen bei Querfeldeinläufen neuen Boden unter die Füße. Fernab von den alten Wegen üben sie sich Unebenheiten, anspruchsvollen Bodenbelägen und Hindernissen.

Übungen die für Abwechslung sorgen

Warum immer nur vorwärts laufen? Beim Retrorunning bewegen sich Sportler zur Abwechslung  rückwärts. Das trainiert andere Muskelgruppen und schult die Koordination. Auch Tempovariationen bringen Schwung in den Alltagstrott. „Besonders bewährt hat sich das sogenannte Fahrtspiel. Dabei wechselt der Läufer in verschieden langen Laufabschnitten immer wieder die Geschwindigkeit“, erklärt Möhlendick. Wer möchte, legt ab und zu eine neue Gangart ein und läuft etappenweise auf den Zehenspitzen, seitwärts, überkreuz oder ohne Schuhe. Mauern und Parkbänke lassen sich kurzerhand zu Sportgeräten umfunktionieren. So kommen bei Liegestützen und Dehnungsübungen nicht nur die Beinmuskeln auf ihre Kosten.

Quelle: BARMER GEK